Der Tod ist eine Selbstbesiegung, die, wie alle Selbstüberwindung,
eine neue, leichtere Existenz verschafft.


Nach innen geht der geheimnisvolle Weg. In uns oder nirgends ist die Ewigkeit mit ihren Welten, die Vergangenheit und Zukunft.
Die Außenwelt ist die Schattenwelt, sie wirft ihren Schatten in das Lichtreich.
Jetzt scheint es uns freilich innerlich so dunkel, einsam, gestaltlos, aber wie ganz anders wird es uns dünken,
wenn diese Verfinsterung vorbei und der Schattenkörper hinweggerückt ist.
Wir werden mehr genießen denn je, denn unser Geist hat entbehrt.


Wer den Schmerz flieht, will nicht mehr lieben.


Es gibt kein eigentliches Unglück in dieser Welt.
Glück und Unglück stehen in beständiger Waage.
Jedes Unglück ist gleichsam das Hindernis eines Stroms,
der nach überwundenem Hindernis nur desto mächtiger durchbricht.