Friedrich von Schiller
Das Leben ist nur ein Moment, der Tod ist auch nur einer!
Ist der Tod ein Schlaf, wie kann dich das Sterben erschrecken? hast du es je gespürt, wenn du des Abends
Jeder Tod hinterlässt eine Schürfwunde und jedes Mal, wenn ein Kinde vor Freude lacht, vernarbt sie.
Gib deine Hand, du schön´ und zart´ Gebild´! Bin Freund und komme nicht, zu strafen. Sei guten Muts. Ich bin
Stirbt auch ein Mensch, den wir liebten, so stirbt doch die Liebe nicht. Sie wird noch stärker in uns und
Ein mächtiger Vermittler ist der Tod, da löschen alle Zornesflammen aus, der Hass versöhnt sich und das schöne Mitleid neigt
Der Tod ist doch etwas so Seltsames, dass man ihn, unerachtet aller Erfahrung, bei einem uns teuren Gegenstande nicht für
Wem ein Geliebtes stirbt, dem ist es wie ein Traum, die ersten Tage kommt er zu sich selbst kaum. Wie
Ich bin bereit meinem Schöpfer gegenüberzutreten, aber ob mein Schöpfer ebenso bereit ist, diese Begegnung über sich ergehen zu lassen,