Adalbert Stifter
Zuletzt ist Aberglaube schöner, heiliger, kräftiger als jene sieche Kraftlosigkeit des Indifferentismus, der bei den Worten Gott, Unsterblichkeit, Ewigkeit nichts […]
Zuletzt ist Aberglaube schöner, heiliger, kräftiger als jene sieche Kraftlosigkeit des Indifferentismus, der bei den Worten Gott, Unsterblichkeit, Ewigkeit nichts […]
Und schließlich gibt es das älteste und tiefste Verlangen, die große Flucht: dem Tod zu entrinnen.
Der Mensch ist ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen lässt. Manchmal gibt er auch Ruhe,
Der Tod ist eine unveränderliche Größe, allein der Schmerz ist eine veränderliche, die unendlich wachsen kann.
Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der uns lieb war, ging. Was uns bleibt, sind Liebe, Dank
Ich habe meinen Lauf vollendet. Ich habe meine Pflicht getan. Ich bin heimgegangen. Ich hoffe, dass mein Ende ein neuer
Im Vergleich zur künftigen Welt leben wir in einem Schatten der Wahrheit, in einem Vorläufigen.
Nun ruhe sanft und schlaf in Frieden, hab vielen Dank für deine Müh´, wenn du auch bist von uns geschieden,
Ein Grab ist doch immer die beste Befestigung wider die Stürme des Schicksals.