Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht;
dass ich aber, solange ich lebe,
wirklich lebe, das hängt von mir ab.


Bereite dich auf den Tod vor.
Das will sagen:
Bereite dich auf die Freiheit vor.


Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen;
er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt angehörten.


Wie ein Theaterstück ist das Leben, nicht wie lange, sondern wie gut es gespielt wurde,
darauf kommt es an.


Groß ist die Mühe, den Himmel zu ersteigen,
doch für die Seele ist es eine Heimkehr.


Beginnst du, dich dem zu entziehen, was dich drückt, was über dir hängt, was dich drängt,
so wird es dir nachsinken und nur umso schwerer auf dir lasten.
Wenn du aber Widerstand leistest und den Willen hast,
dich dagegen zu stemmen, so wird es zurückgedrängt werden.


Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.


Was einen treffen kann, kann jeden treffen.


Gleich wichtig ist es, sich bei der Freude wir beim Schmerz zu mäßigen.


Sei nicht unglücklich vor der Zeit, da ja,
was du als drohendes Unheil fürchtest, vielleicht nie eintreten wird,
sicher aber noch nicht eingetreten ist.



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