Rainer Maria Rilke
Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen lachenden Mundes. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu […]
Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen lachenden Mundes. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu […]
Die Wirklichkeit des Lebens ist das Leben selbst, das weder im Mutterleib beginnt noch im Grab endet. Die Jahre, die
Dass aber die Toten auferstehen, habt ihr das nicht im Buch des Mose gelesen, in der Geschichte vom Dornbusch, in
Es bedarf des Todes, um die ganze Wahrheit zu erfahren, sei es über uns selbst oder über unsere Nächsten.
Wie von den einzelnen Mühen und Lasten des Lebens im Schlummer, ruht man vom Leben selbst endlich im Tode sich
Was dem Staube gehört, das muss dem Staube sich vermählen, doch den unendlichen Geist fesselt kein endliches Band.
Wenn alles eben käme, wie du gewollt es hast, und Gott dir gar nichts nähme und gäb dir keine Last.